Luosto 20.01. - 26.01.2018

Wir können es nicht lassen und haben auch für dieses Jahr wieder gebucht. Am Samstag, 20.01.2018 geht's wieder nach Luosto ins schöne Finnisch Lappland. Wir hoffen wieder auf wundervolle Nordlichter und viel Schnee.



Freitag, 19.01.2018

Nachdem wir heute Abend noch unsere Koffer fertig gepackt und gewogen haben, durften wir das erste mal über das Online Portal der Edelweiss, dass Online Check In durchführen.

Ist eigentlich ganz einfach. Im Online Portal den kompletten Vornamen, Name  und Flugdatum eintragen, dann noch die Flug-Nr. und schon ist alles vorhanden. Mit einem klick auf "Alle Bordkarten drucken und schon rattert der Drucker los.

Eine Bordkarte, 2 Gepäckkarten sowie 2 Etiketten für die Koffer werden gleich auch noch gedruckt.

Jetzt die Etiketten noch richtig falten und fertig ist das Online Check In. So jetzt noch ein paar Stunden schlafen und dann geht's los.


Samstag, 20.01.2018

Nach einem gemütlichen Frühstück, fuhren wir ohne Stau zum Flughafen und sind um 09:55 dort angekommen. Nach kurzen warten sind dann auch Marcel und Ursi eingetroffen. Zusammen konnten wir dann unsere Koffer aufgeben und noch gemütlich einen Kaffe trinken.

Pünktlich konnten wir um 12:55 Uhr das Flugzeug besteigen. Weder "Burglind" noch "Evi" und auch "Frederike" waren nicht vorhanden, so verlief der Flug ruhig. So landeten wir sogar 3 Minuten früher als geplant in Rovaniemi.  Nachdem die Koffer eingetroffen waren konnten wir zügig zum Reisecar der uns unverzüglich nach Luoste brachte. Leichter Schneefall begleitete uns wärend der ganzen fahrt. Sogar die Schlüssel zur Blockhütten funktioniert diesmal ohne probleme.

Jetzt die Koffer noch auspacken und dann wurde eine feine Suppe zubereite mit scharfen Würstchen.

Als die Küchenarbeit erledigt war, gingen wir noch Barfuss im Schnee laufen. Natürlich nur kurz um das Blockhaus. Den es ist schon -14°C.  Jetzt wird es jedoch Zeit um ins Bett zu gehen.


Sonntag, 21.01.2018

 Nachdem die Nacht nicht die beste war, sind wir bereits um 07:30 aufgestanden und das Frühstück in ruhe genossen.  Bereits um 10:Uhr standen wir vor dem Kontiki Büro und konnten dann unsere

Ausrüstung entgegen nehmen. Alles ging sehr speditiv. Die Frauen schlenderten gleich zum Einkaufen und wir haben unsere Ausrüstung zum Blockhaus gebracht. Sodann begaben wir uns auch zum Einkaufen. Nach ca. 30 Min. sind wir vollbepackt auf dem Heimweg.

Jetzt wurde die Pariserbrote in den Ofen geschoben, den Knobli gerüstet und das Fondue in Pfanne geschüttet.  Nach kurzer Zeit war unser Mittagessen fertig und wir genossen in der warmen Stube unser Essen. Die Zeit verging viel zu schnell so das wir uns noch beeilen mussten um rechtzeitg zum Begrüssungs-Apéro. Wir habe es noch gescheafft und sind pünktlich um 15:45 vor dem Kontiki Büro.

Nach einem kurzen spaziergang erreichten wir die Kota, wo Lisa uns von den einheimischen Samen und ihren bräuchen erzählte. Uns wurde dabei ein heisser Beerensaft und kleine Snacks serviert.

Den Aben liesen wir mit spielen zu ende gehen. Leider war der Himmel immer noch bewölkt und somit blieben für uns die Nordlichter noch unsichtbar.


Montag, 22.01.2018

 Heute gibt es den nächstn Event von Kontiki. Wir werden eine Rentierfarm besuchen, dies jedoch erst ab 12:30. Zuvor wird noch reichlich gefrühstückt und anschliessend noch einen kurzen Spaziergang ins Dörfchen unternommen. Karten einwerfen und noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen.

Wir haben eine 15. Minütige fahrt mit dem Bus vor uns, um zur Rentierfarm zu gelangen. Kaum angekommen werden wir sehr freundlich von den Besitzern in Empfang genommen. Gleich gehts zu den Rentierschlitten die bereits auf uns warten. Gemütlich geht dann die Reise zu zweit in einem Schlitten gezogen von je einem Rentier. Herrlich die Lanschaft so durch den Wald und dabei ziegt sich auch noch kurz die Sonne.  Nach der Rundfahrt bekommen wir in einem Gästeblockhaus eine feine Rentiersuppe mit Dinkelbrot und Kaffe dazu. Der Rentierzüchter erklärt uns die Zucht der Rentiere und wie dies gehalten und gezüchtet werden.  Anschliessend durften wir noch die Rentier im Gehege besuchen, bevor wir mit dem Bus wieder zurück fuhren.  In unserem Blockhaus angelangt machten wir uns an die vorbereitung des Abendessen. Marcel und ich machten zuvor noch eine kurze Schneeschuhtour und erkundeten einen guten Platz, sollte es heute Abend noch Nordlichter geben.

Als wir zurück sind war das Abendessen schon bald fertig. Die Wolken am Himmel haben sich in der zwischen Zeit verzogen und die ersten Sterne konnten wir am Himmel entdecken. Ein gutes Zeichen für Nordlichter.  Nach dem Essen spielten wir noch eine Runde "Eile mit Weile".  Nach dem Spiel wagte ich einen Blick zum Nachthimmel. Eine innere Stimme sagte mir das die Nordlichter im anmarsch waren. Ich zog mich an, schnallte die Schneeschuhe an, packte meine Fotoausrüstung und marschierte durch den dunklen Wald zum Aussichtspunkt. Kaum war ich angekommen und die Kamera aufgestellt erschienen bereits die ersten Nordlichter. Schwach jedoch waren sie da. Ich schoss einige Fotos und schon zogen Wolken wieder auf und es begann zu schneien. So machte ich mich glücklich über die ersten Nordlichter in diesen Ferien auf den Heimweg.  Im Blockhaus angelangt spielten die andern 3 immer noch "UNO". So begann ich diesen Bericht zu schreiben und hoffe im Stillen, das morgen die Lichter noch stärker erscheinen.

 


Dienstag, 23.01.2018

 07:30 bei leichtem Schneefall und -23°C gehe ich Barfuss in den freisch verschneiten Schnee.  Tut das gut. Dann wird das Frühstück zubereitet. Wir haben heute den ganzen Tag frei, denn erst am Abend dürfen wir wieder zu einer Rentierfarm und an einen Finnischen "Kochkurs"  teilnehmen, doch davon später.

Nach dem Frühstück schnallen wir die Schneeschuhe an und wandern den Berg hoch. So schön im tiefverschneiten Wald, nur das knistern des Schnee ist zu hören. Wir sind gut 2 Stunden unterwegs. Die ganze Zeit hat es ganz leicht geschneit. Durch das laufen hatten wir jedoch nie wirklich kalt.

Als wir wieder in der Blockhütte waren,  wärmten wir uns mit heissen Kaffee und Tee wieder auf.

Natürlich durften wir auch heute noch ein paar Einkäufe tätigen. Die Zeit verging wie im Fluge, schon mussten wir uns ankleiden den um 18:00 erwartet uns der Bus vor dem Kontiki Büro, dass uns zur

Jaakkola Rentierfarm brachte.  Anu und Ihre Team begrüsste und herzlich und bot uns sogleich einen heissen Beerensaft mit Wodka an.  Wir wurden in 4 Gruppen eingeteilt. die erste Gruupe war für die zubereitung der Suppe zuständig, die zweite für das das Gemüse und den Kartoffelstock, die dritte Gruppe bereitete das Dessert zu und die vierte Gruppe war für das decken der Tische und der Beleuchtung ( Kerzenleuchter) sowie für die zubereitung des Fleisches zuständig.

Alle waren sehr fleissig und unter der Anleitung von Anu und Ihrem Team war bald das ganze Menue zubereitet. Wir genossen das feines Essen. Zum Abschluss wurde von Anu noch ein samisches Lied gesungen. (Joik, das Jodeln der Samen, was bis anhin verboten war, kommt nun langsam wieder auf).

Der Himmel war klar die Sterne und der Mond waren sehr gut zu sehen, jedoch die Nordlichter  blieben diese Nacht aus.  Auch als wir gegen 23 Uhr zurück in der Blockhütte waren, konnten wir einfach keine Nordlichter erblicken.


Mittwoch, 24.01.2018

 Heute blieb uns nicht viel Zeit, doch für ein gemütliches Frühstück reicht es doch.

Wir müssen uns warm anziehen, den drausen schneit es und das Thermometer vor dem Hause zeigt -28°C an.  Um 11:45 Uhr treffen wir uns zur Husky-Safari. Der Buss bringt uns in 15 Minuten zur Husky-Farm.

Dort gibt es eine kurze Instruktion und dann gehts ab in die Schlitten. Jeweils eine Person sitz im Schlitten und die zweite Person steht hinten auf den Kufen des Schlitten als Steuermann. Sobald die Huskys losgebunden sind laufen sie in vollem Tempo los. Die Fahrt führt uns durch tiefverschneite Wälder, der Schnee peitscht uns um die Ohren und das Gesicht wir durch die Schneeflocken einem peeling unterzogen. Trotzdem können wir es geniessen. Die kälte macht vor allem denen zu schaffen die im Schlitten sitzen. Nach ca. 5 km kann gewechselt werden. Nicht jedes Gespann wechselt den Fahrer. Die Helfer schiessen noch Fotos und dann geht es wieder weiter durch die Wälder zurück zur Farm.  Wir sehen alle wie kleine Schnemännchen aus. Deshalb geht es gleich in die Kota wo wir mit Süssikeiten und einem heissen Beerengetränk verköstigt werden. Als nun alle sich wieder auf gewärmt hatten, durften wir noch die andern Huskys besuchen.  Hier leben 255 Huskys zwischen einem Alter von 5 Monaten bis zu 13 Jahren. Der rest des Tages verbringen wir wegen dem Zunehmendem Schneefall in der Blockhütte. Zum Abendessen werden wir noch Rentierwürste grillieren und den Abend mit "UNO" verbringen. Morgen werden wir von der sportlichen tätigkeit berichten.


Donnerstag, 24.01.2018

 Der heutige Tag begann mit viel Schnee. Die Temperatur betrug leider nur noch  -1°C. Trotz allem genossen wir noch das Frühstück bevor unser Sporttag begann. Marcel und Ursi entschieden sich für die Amethyst Mine, wo sie mit Bickel nach verborgenen grossen Amethysten schürfen mussten. Renata und ich begaben uns auf die Schneeschuhwanderung durch den Nationalpark von Luosto.

Es schneite den ganzen Tag, ab Mittag zog dann noch der Wind an. Wir liesen uns von all dem nicht einschüchtern und genossen die Wanderung durch die tiefverschneiten Wälder. Wir entdeckten Spuren von Rentieren, Schneehühner und das beste, zum erstenmal entdeckten wir sogar die Spuren eines Elches. Leider hat er sich so gut versteckt das wir ihn nicht ausfindig machen konnten.

Im verlaufe des Nachmittag trafen wir uns wieder im Blockhaus. Anschliessend musste noch für den morgigen Tag eingekauft werden. Diesen Spaziergang haben wir gleich mit einem Abendessen im neuen Red Fox Restaurant verbunden.

Der Schneefall liess nicht nach, so das der Himmel immer noch stark bedeckt war, und die ausschau nach Nordlichtern erübrigte sich. So liessen wir den Abend mit Jassen ausklingen.


Freitag, 25.01.2018

 Das ist unser freier Tag. Wir werden uns heute nochmals mit den Schneeschuhen  unterwegs sein. Zuvor sammel wir mit dem Frühstück unsere Kräfte, gehen nochmals ins Dörfchen die Souveniers einkaufen.

Jetzt scheint sogar ein wenig die Sonne, so schnallen wir die Schneeschuhe an und machen uns gemütlich auf die suche nach dem Elch, wo wir am Vortag die Spuren gesichtet haben. Nach ca. 2 Stunden gabe wir es auf, der Elch lässt sich nicht blicken.  So wandern wir zurück zu unserem Blockhaus und kochen uns was ganz feines zum Zvieri.

Noch ein Spielchen und dann wird es Zeit alle unsere geliehenen Gegenstände einzusammeln und im Transportsack einzupacken. Dies alles schnellen wir auf den Trettschlitten und nehmen dann alles mit zum Kontiki Büro um 17:45.  Nach einer kurzen Wanderung durch den Schnee gelangen wir zu einer schönen Schneebar wo ein heisses Getränk serviert wird. Zu heiss für die einen, die verbrennen sich fast das Maul und die andern erschrecken dermassen das Sie das heisse Getränk auch noch über die Finger leeren. Zum Glück gibt es genug kalten Schnee um alles wieder abzukühlen. Der Santa Claus besucht uns auch noch kurz auf seinem Weg nach Hause. Nach dem Apéro gehts dann ins Retaurant wo uns ein 3 Gang Menue serviert wird.  Als wir dann so gegen 21:30 zurück im Blockhaus sind, waren wir noch nicht Müde und so wurde noch eine kurze Runde Barfuss im Schne gezogen um anschliessend noch bis kurz nach Mitternacht "UNO" zu spielen.


Samsta, 26.01.2018

Der Abreisetag ist angebrochen, früher als üblich sind wir aufgestanden und machten uns Reisefertig.

Die Koffer wurden gepackt, das Blockhaus aufgeräumt, die Betten abgezogen....... und ....  oh je, Marcel

kann kaum noch richtig Atmen, es sticht im Rücken und gerade stehen mag er auch nicht mehr. Kurzerhand öffne ich mein Koffer nochmals, nehme Massagemittel hervor, lege Marcel auf den Salontisch und nun wird er vorsichtig durchmassiert. Ich mag seine Verspannun ein wenig lösen so das er nach 10 Minuten ein wenig besser wieder aufstehen kann.  Schon kommt der Abholservice vorbei und wir müssen wehmütig unsere Hütte verlassen. Die Fahrt nach Rovaniemi verläuft problemlos und wir können dank dem schönen Wetter die Lanschaft genissen. In Rovaniemi angekommen und aus dem Bus gestiegen pfeifft uns ein eisiger Wind entgegen. Das Thermometer am Hochhaus zeigt lediglich -16°C an, doch dass sind gefühlte -24°C. Also marschieren wir geschwind zu unserer Stammbeiz, dem Mexicaner".  Da geniessen wir wie immer das sehr gute Essen, plaudern noch ein wenig über die vergangenen Tage.  Doch nun wird es Zeit zum Shopen.  Die Läden werden nach Souveniers durchforstet und in der Apotheke wird alles was günstiger ist als in der Schweiz noch eingekauft. So vergeht die Zeit im Fluge und wir müssen uns noch ein wenig beeilen um rechtzeitig beim Buss zu sein. Dieser bringt uns sicher zum Flughafen. Nachdem wir uns von Hans, unserem Reisleiter und seiner Crew verabschiedet haben, wurde das Check In absolviert und schon warten wir in der Abflughalle auf die "Edelweiss" die uns nach Kloten zurückfliegt.  Der Flug war ruhig bis kurz vor Stockholm, wo der Wind Seitwärts mit etwa 200 Km/h ein wenig durchschüttelte.

10 Minuten früher als geplant erfolgte die Landung in Kloten. Ein inniger Abschied folgte und dann fuhren wir mit dem PW nach Hause.

Eine schöne Woche ist vorbei, doch die Freude auf 2019 ist schon riessig gross. Mal schauen, wer dann wieder dabei sein wird.