Hurtigruten-Reise 2016 vom Norden nach Süden

Die Reise beginnt am 06. August 2016 und führt uns von Zürich mit dem Flugzeug direkt nach Kittilä, anschliessend mit dem Bus bis Inari.  Dann weiter nach Kirkines wo wir an Bord unseres Schiffes "Trollefjord" gehen. Nach der ersten Nacht auf dem schiff wird das Nordkap besichtigt, dann auf dem Landweg nach Hammerfest, wo wir wieder an Bord gehen.

Weiter den Lofoten und der Küste Norwegens entlang nach Trondheim. Von da an, geht es wieder auf dem Landweg nach Kristiansund, wo wir wieder an Bord des Schiffes gehen. Nun weiter der Küste entlang nach Bergen. Jetzt auf die Nostalgische Eisenbahn nach Oslo, wo alles Sehenswertes besichtigt wird. Das Flugzeug bringt uns via Kopenhagen  am 16. August wieder zurück nach Zürich



04.08.2016

Noch 2 Tage bevor unsere Reise los geht.  Die Spannung steig und das Packen bereitet auch schon Kopfzerbrechen. Eher Winterkleider oder doch Sommerkleider?  Bei Temperaturen um 13°  sind wärmere Kleider sicher von Vorteil.


05.08.2016

Noch 24 Std., dann geht es los. Doch zuvor muss noch alles gepackt und kontrolliert werden, damit nichts vergessen geht. Es wird kühl werden auf unserer Reise, deshalb werden wir mehr warme Kleider mitnehmen.


06.08.2016  (Schweiz - Finnland)

Pünktlich wie wir es uns vorgestellt haben sind wir um 09:40 von zu Hause abgefahren. Am Flughafen haben wir uns  die Zeit mit Shopen etc. verbracht. Pünktlich heben wir um 14:10 ab und geniessen einen ruhigen Flug nach Kittilä. Nachdem wir die  Koffer am Zoll entgegen nehmen durften ging es mit dem Reisebus 3 Stunden Richtung Norden  auf Finnlands Hauptstrassen  (Siehe Bild) nach Inari. Nachdem Zimmerbezug, wurde uns um 23:30 noch ein feines Nachtessen serviert. Müde gingen wir dann um 00:40 in Bett. Das Wetter war von Kittilä bis Inari durchzogen. Von Sonnenschein bis Nieselregen. Doch als wir ins Bett gingen begann sogar noch die Sonne zu scheinen.  Gute Nacht.


07.08.2016  ( Inari)

Um 08:00 durften wir bereits das Frühstück geniessen. Heute ist Outdoor Aktivität angesagt.  Doch leider spielt das Wetter nicht so richtig mit. Um 09:00 verlassen wir mit dem Reisebus unser Hotel und fahren nach Lemmenjocki, wo wir in die Kunst der Wollenverarbeitung  ansehen konnten. Währen der Vorführung begann es wie aus Kübeln zu regen.  Was uns jedoch nicht abgehalten hat, mit dem Boot über den Lemmenjockifluss zu den Wasserfällen zu fahren. Aus dem Boot und mit den zuvor angelegten Schwimmwesten besichtigten wir die Wasserfälle. Ein Spaziergang durch den Wald, an vielen Pilzen und Beerenvorbei gelangten wir zu einem schönen Platz mit Hütte und Feuerstelle, wo unsere Wildnisführer bereits ein feines Mittagessen auf dem Feuer hatten. Der Regen hat in der zwischen Zeit aufgehört und wir konnten in der freien Natur und am See das Mittagessen geniessen. Anschliessend setzten wir uns wieder in das Boot das uns zum Ausgangspunkt zurück brachte. Die Rentiere durften wir auch noch füttern und die Besitzer erzählten uns von der Rentierzucht. Nun wurde es jedoch Zeit die Rentiere wieder zu verlassen und der Reisebus brachte und zum Samimuseum. Nach einer Führung durch das Museum wurde uns in einer Kota (Samenhütte) das Nachtessen (Lachs mit Kartoffeln und Rüben serviert. Ein kurzer Spaziergang führte uns am Inarifluss wieder zum Hotel zurück.  Jetzt schnell die Sauna im Hotelzimmer einschalten, kurz warten und einen Saunagang. geniessen. Müde, jedoch mit sehr schönen Eîndrücken und eine noch schöneren Sonnenuntergang gehen wir ins Bett. Morgen dürfen wir um 06:00 aufstehen, denn um 08:00 fährt uns der Reisebus nach Kirkines in Norwegen. 3. Stunden sitzen und die Landschaft an uns verbeiziehen lassen.


08.08.2016  (Inari - Kirkines)

Sorry für die verspätete Bericht Erstattung. Das Schiff hatte Probleme mit dem Internet. Wir durften nach dem Frühstück pünktlich um 08:00 abfahren. Dir 3 Stündige fahrt bot nichts spektakuläres. Die Gegend ist Öde und ausgenommen das immer wieder Rentiere über die Strasse liefen, und neben dem Bus her rannten. Eindrücklicher war in Kirkines unser Schiff. Mit 600 Passagieren, eine Handvoll PKW's und viel Fracht, legte das Schiff pünktlich um 12:30 ab. Sofort durften wir ins Restaurant und uns am feinen Buffet gütlich tun. Mit vollen Bäuchen mussten wir nun unserer Kabine aufsuchen und die Koffer auspacken. Die Kabine ist schlicht mit 2 Betten, Dusche und WC ausgestattet. Genügend Schränke für die Kleider gibt es auch. Nachdem wir alles verstaut und uns für die nächsten 5 Nächte eingerichtet haben, erkundeten wir das Schiff. Da gab es doch viel zu sehen und zu entdecken. Seekrank wurden wir bis anhin noch nicht. Auf Deck 9 (oberstes Freiluftdeck) genossen wir bei auffrischendem Wind die fahrt. Konnte beim Anlegen am nächste Hafen (Vardo) von oben zuschauen. Die Zeit vergeht viel zu schnell und schon wieder mussten wir das Restaurant aufsuchen um das Nachtessen nicht zu verpassen. Nach dem gemütlichem Abendessen noch kurz auf Deck 9 die  Füsse vertreten, frische Luft schnappen und dann die erste Nacht in unserer Kabine verbringen.


09.08.2016 

(Kirkines - Vardo - Bätsfjord - Honningsväg - Nordkap - Hammerfest - Tromsö)

 

Heute durften wir bereits um 04:45 aufstehen, denn um 05:30 war Abfahrt mit dem Bus von Honningsväg zum Nordkap. Die Fahrt war geprägt von vielen Rentieren die auf der Strasse oder neben dem Bus herrannten. Unser Reiseführer hat während der ganzen Fahrt von den Rentieren, dem Norwegischem Land und deren Anwohnern erzählt. Nach etwa 1 Stunde fahrt, erreichten wir voller Erwartungen den Nordkap. Jetzt wurde zuerst ein reichhaltiges Frühstück genossen, damit wir gut gestärkt dem Wind trotzen können. Herrliche Aussicht, da auch das Wetter Einsicht hatte und nur ein paar Wolken die Sonne verdeckten. Nun aber raus zur berühmten Weltkugel und Fotos knipsen. Der Wind fegt einem um die Ohren. Gute Windjacken sind hier wirklich nötig. Wir knipsen was das die Kamera hergibt. Wir haben sogar Glück und können uns von der Nordkap-Webcam ablichten lassen. (http://nordkapp.kystnor.no) Auf der rechten Seite im Kalender das Datum 09.08.2016 und die Zeit 07:15 auswählen. Da stehen Wir und jeder kann uns sehen. (Blaue Jacken. Um 08:00 begann die Rückfahrt nach Hammerfest wo unser Schiff um 12:05 mit einem köstlichen Mittagessen wartet. Den Nachmittag verbrachten wir mit Lesen, Ausruhen und Bericht schreiben. Um 18:30 gehen wir dann zum Abendessen, lassen den Tag um 23:45 mit einem Landspaziergang in Tromso ausklingen.


10.08.2016 (Finnsnes - Harstad - Stokmarknes - Svolvär - Stamsund)

Der ganze Tag auf dem Schiff steht uns zur freien Verfügung. Die einzigen Zeiten die wir einhalten müssen sind die Essenszeiten. Einen Teil des Morgens verbringen wir auf Deck 9 und geniessen bei starkem Wind die frische Luft und die herrliche Aussicht. Einige enge Stellen die das Schiff passiert konnten wir mit Herzklopfen überstehen. In Stokmarknes (14:15) haben wir 1 Std. Aufenthalt. Wir dürfen das Schiff für eine Erkundung des Dorfes verlassen. Ein kleines schönes Dörfchen, mit Strassenmarkt, in 30 Min. ist man durch das Dorf und dem Markt. Das schönste des heutigen Tages ist die Durchfahrt des Trollfjorden. Das ist die Grenze zwischen den Vesterälen und den Lofoten. Auf Deck 9 wird das beliebt Heissgetränk „Trollfjordknert“ in speziellen Tassen serviert. 17:00 gibt es etwas Leichtes zum Nachtessen bevor wir um 17:30 in Svolvär das Schiff für eine Wanderung durch die Lofoteninseln verlassen. Zur Stärkung zwischendurch dürfen wir noch ein reichhaltiges Picknick geniessen am Strand der Mitternachtssonne.


11.08.2016  (Bodo - Polarkreis - Örnes - Sandnessjöen - Rörvik)

Die Sonne strahlte am frühen Morgen prächtig durch das Bullauge und weckte uns (06:35) in Örnes. (Ruhetag war das Moto heute), das bedeutete jedoch nur, dass keine Aktivitäten geplant sind. Ruhe hatte man nie. Immer gab es etwas Besonderes zu Enddecken, Anzuschauen und zu Bewundern. Ganz Besonders war die Überquerung des Polarkreises um 09:25. Diese Überquerung wurde ganz Besonders gefeiert. Auf dem offenen Deck bei einer Brise von 6 m/s wurde von der Tour Managerin, Mette Indrevik und dem Hotel Manager Truls Hoff jedem Gast ein Löffel voll eines speziellen Getränks direkt in den Mund gegeben. Danach durfte jeder der diese Taufe überstanden hat, ein Glas Champagner nehmen. Anschliessend war es schon wieder Zeit für das Mittagessen. Nach der Abfahrt in Sandnessjöen konnten wir „Die sieben Schwestern“ bewundern. Die Berggipfel sind 902-1106 Meter hoch, und man kennt sie aus der Volksliteratur dieser Gegend. 15:45 Ankunft in Brönnöysund wo das Schiff bis 17:00 anlegt. Diese Zeit nutzen wir für einen Landspaziergang in dieser Stadt. Um 17:30 erreichen wir Torghatten wo wir das Loch durch den Berg sehen. (160 m tief, 35 m hoch,15 m breit). Um 18:00 dürfen wir am „Captains Dinner“ teilnehmen. 20:30 kreuzen wir mit dem Nordwärts fahrenden Hurtigrutenschiff „MS Polarlys“. Das gab ein riesiges Hornkonzert. Das gehört zur Tradition wenn sich zwei Schiffe der gleichen Gesellschaft auf hoher See begegnen. Ab 22:00 beginnen wir „Folda“, eine offene Seestrecke zu überqueren. Die See wird etwas rauer. Bevor wir von den Wellen über Bord gespült werden, begeben wir uns zu Bett.


12.08.2016  (Trondheim - Kristiansund - Molde )

Auch heute Morgen weckte uns die Sonne durch das grosse Bullauge. Nach dem reichhaltigen Frühstück war um 08:30 Treffpunkt am Kai. Den ganzen Tag sind wir heute draussen an der frischen Luft. Nach einer 15 Minütigen Stadtrundfahrt durch Trondheim ging es mit dem Bus auf den ersten Hügel. Da begann unsere 1 Stündige Wanderung auf den Hausberg von Trondheim dem „Geitfjellet“ (Ziegenberg). Jedoch war keine Ziege weit und breit zu sehen. Nur Schafe und Kühe. Die Wanderung war gemütlich und nicht anstrengend. Dafür nasse und schlammige Wanderwege vom Gestrigen Regen. Heute hatten wir einfach wieder Glück mit dem Wetter. (Wenn Engel reisen….) Nachdem der Gipfel erklommen war und wir uns mit einem Norwegischen Riegel gestärkt haben, wurde noch ein Gruppenfoto geknipst. Dann begann wieder ein gemütlicher Abstieg zur Alm, wo uns ein herrliches Norwegisches Buffet erwartete. Pünktlich um 12:15 durften wir den Bus besteigen. Die Fahrt nach Kristiansund dauert 3 Stunden, unterbrochen wird die Busfahrt von einer halbstündigen Fahrt mit einem Fährschiff das uns auf die andere Fjordseite brachte. In Kristiansund hatten wir noch gut ¾ Std. Zeit für eine kurze Shoppingtour, bevor wir wieder an Bord des Schiffes durften. Die verregneten Jacken aufhängen, bevor wir noch eine Dusche genossen. Es ist bereits wieder Zeit das Nachtessen einzunehmen, also rauf auf Deck 5 und in den Speisesaal, zuvor Karte registrieren und wie immer die Hände desinfizieren.


13.08.2016  (Älesund - Torvik - Mälöy - Florö - Bergen)

Der Himmel weint, dies war unsere letzte Nacht auf dem Schiff. Bereits um 07:00 gingen wir zum Frühstück. Dann mussten wir die Koffer packen, denn um 10:00 musste das Zimmer geräumt sein. Die Koffer wurden beim nächsten Lift deponiert und werden in Bergen bei der Ankunft, vom Bordpersonal in das Ankunftsterminal gebracht. Wir verbringen bei rauer See den ganzen Vormittag mit Bericht schreiben, Lesen und zwischendurch schnell ein wenig frische und regnerische Luft schnappen. Das Schiff schaukelt doch noch recht stark.
Wir konnten um 14:30 das Schiff, ohne das gute Essen; der letzten Tage wieder herzugeben Glücklich und Zufrieden verlassen. Nachdem wir endlich unser Gepäck wieder erhalten haben, bestiegen wir den wartenden Bus der uns in das Hotel Radisson Blu mitten in der Altstadt brachte. Viel Zeit blieb uns nicht. Schnell das Gepäck in Zimmer bringen und gleich wieder runter. Um 16:00 begann unsere Stadtführung (ohne Regen) durch Bergen. Eine freundliche "Schwäbin" begrüsste uns. Sie ist mit einem Norweger verheiratet und lebt seid 20 Jahren hier in Bergen. Wir durften die Altstadt besuchen, erfuhren viel von dieser Handelsstadt. Auch den berühmten Fischmarkt durfte auf dem Stadtrundgang nicht fehlen. Zur Überraschung gab es auch ein Kostprobe von verschiedenen Fischen, Lachsen und Wahlfleisch. Weiter ging es durch die Fussgängerzone, am Theater vorbei und durch die Neustadt zum Restaurant wo wir ein feines Nachtessen (Fischsuppe, Entrecote mit Kartoffelgratin und als Dessert ein feines Glacesorbet) genossen. Nach einem kurzen Shopingbummel gings wieder ins Hotel zurück und nach einer erfrischenden Dusche gins ab ins Bett. Morgen werden wir um 05:30 geweckt, um 6:00 Morgenessen und um 07:00 geht's auf die Nostalgische Bahnreise von Bergen nach Oslo.

14.08.2016  (Bergen - Oslo)

Um 05:00 rasselte heute Morgen der Wecker. Eine nicht sehr gute Nacht lag hinter uns. Wir vermissen das leichte schaukeln des Schiffes und das leichte brummen der Motoren. Deswegen konnten wir nur schlecht einschlafen. Nichts desto trotz mussten wir nun Aufstehen und uns für das Frühstück bereit machen. Um 07:00 mussten wir unser Gepäck abgeben, damit dieses per Transporter nach Oslo transportiert werden konnte. Pünktlich um 07:57 rollte unser Zug nach Oslo ab. Die fahrt war geprägt von der schönen Landschaft. Zum teil hatten wir das Gefühl durch das Engadin und dann dem Rhein nach Chur zu fahren. Auf 1222,2 m über Meer hatten wir dann den höchsten Punkt unserer Reise mit dem Zug erreicht. Im Hintergrund konnten wir sogar einen kleinen Gletscher sehen. Mit 3 Minuten Verspätung trafen wir dann um 14:51 in Oslo ein. 2 Minuten zu Fuss und schon standen wir vor unserm Hotel, der uns für die letzten 2 Nächte in Norwegen beherbergen wird. Wir durften auch gleich das Zimmer beziehen. Leider war unser Gepäck weit und breit noch nicht zu sehen. Kein Problem, wir nutzten die Zeit und stiegen aufs Dach der Oper hoch und hatten bei strahlendem Sonnenschein und 24° eine wunderbare Aussicht über Oslo. Langsam machten wir uns jedoch schon sorge, wo denn unser Gepäck bleibt. Zum Glück haben wir eine grandiose Reiseführerin, die sich natürlich darum kümmerte. Warten mussten wir trotzdem bis um 18:00, dann kam der Transporter an. Gleich die Koffer packen und ins Zimmer hoch schleppen. Ein paar Dinge auspacken und um 18:30 wieder bereit sein für das Abendessen. Um 22:00 sind wir wieder im Zimmer zurück. Alle sind vom langen Tag müde und sind auch gleich in Bett gehüpft. Hoffentlich vermissen wir heute Nacht nicht das schaukeln und können besser schlafen als die letzte Nacht. Darüber Morgen...... Gute Nacht.


15.08.2016  (Oslo - Halbinsel Bygdöy)

Die Nacht war etwas länger, da wir erst um 09:30 bereit sein mussten für die Stadtführung mit Picknick. Unsere Stadtführerin war eine waschechte Schweizerin aus dem Kanton Aargau. Sie ist vor 20 Jahren ausgewandert nach Oslo wegen dem schönen Land und der Liebe, dass beides bis heute gehalten hat. Mit dem Bus begann unsere Rundfahrt beim Hotel zum Rathaus dass wir auch von Ihnen anschauen durften. Wir erfuhren viel über Oslo und Norwegens Kultur und Politik. Dann gin es weiter zum Skulpturenpark. Ein sehr grosser und ganz schön angelegter Park mit vielen Grünflächen und natürlich ganz vielen Skulpturen aus dem Leben. Was aussergewöhnlich ist, alle Skulpturen sind nackt. Der Grund dafür ist die Zeitlosigkeit der Skulpturen. Mit Kleidern würden die Skulpturen einer Jahreszeit und Bevölkerungsschichten zugeteilt. Alle Skulpturen wurden vom Künstler Gustav Vigeland geplant und gestaltet. Nach einer vollen Stunde im Park fur unser Bus zur Berühmten Sprungschanze "Holmenkollen. Eindrücklich so eine Sprungschanze wo auf der andern Seite ein Troll die Springer beschützen wird. Nun ging es auf die Halbinsel Bygdöy (auf dieser Halbinsel findet jedes Jahr die 1.Augustfeier für die Schweizer von Oslo.) Wir wurden mit feinen Würsten mit Lappen und Zutaten bewirtet. Nachdem die Führung um 14:00 zu ende war, hatten wir den ganzen Nachmittag frei. Jeder konnte nun die Stadt selber weiter erkunden. Um 18:00 trafen wir uns alle in einem Restaurant wo es ein feines Steak mit Kartoffelgratin gab. Müde vom heutigen Tag ging es dann bald ins Bett. Die letzte Nacht unserer Reise steht uns nun bevor. Doch Morgen nach dem Frühstück............  das schreibe ich Euch morgen!


16.08.2016  (Oslo - Kopenhagen - Kloten - Oberbüren)

Der letzte Tag der Reise, was auch die Rückkehr in die Schweiz bedeutet. Doch nach dem Frühstück durften wir einen Rundgang durch das Opernhaus von Oslo geniessen und auch entsprechend hinter die Kulissen des Hauses schauen. Sehr beeindruckend war der Hauptsaal. 1400 - 1600 Gäste finden hier Platz. Auch die Nähstube durften wir durchlaufen, 100derte von Kleidern aller Grössen und Formen hingen da schön angeschrieben an den Bügeln. Hier werden auch fast alle Kleidungsstücke für die Aufführungen gefertigt. Das Backstage war ebenfalls sehr beeindruckend. 1000-ende m Kabeln für Beleuchtung hingen an den Wänden, sortiert nach Länge und Verwendung. Doch viel zu schnell verging die Zeit, jetzt mussten noch die Koffer im Hotelzimmer endgültig und das letzte mal gepackt werden. Um 12:00 holte uns der Bus ab und brachte uns in einer Stündigen fahrt zum Flughafen. Während der Fahrt erklärte unserer Reiseleiterin noch die letzten Neuigkeiten und erzählte uns noch eine tolle Geschichte von den Trollen. Die Trollen gehören zu Norwegen wie der Tell zur Schweiz. Um 12:55 erreichten wir dann den Flughafen wo wir das Einchecken an Automaten zuerst Üben mussten. Endlich hatten es alle geschafft. Jetzt noch durch den Zoll und dann begann das warten bis wir um 14:40 an Bord unsere Fliegers durften, zuvor verabschiedeten wir uns noch von der Reiseleiterin Tarja Sorsa, die uns während der ganzen Reise hervorragend Betreut und Begleitet hat. Leider war es diesmal nicht die Swiss oder die Edelweiss sondern die Skandinavien Airways (SAS). Der Flug nach Kopenhagen dauerte eine knappe Stunde. Es wurde nur eben einen halben Becher Tee, Kaffee oder Wasser serviert. Pünktlich konnten wir dann in Kopenhagen landen. In Kopenhagen mussten wir im Transit 2 Stunden auf den geplanten Weiterflug warten. Ein wenig Shoppen und die Zeit mit rumhängen und Plaudern verbringen. Mit 20 Minuten Verspätung hob unser Flieger (SAS) um 18:25 ab. Der Flug verlief ruhig und die Verpflegung auf dem 90 Minütigem Flug war wiederum nur Wasser, Tee oder Kaffee. Kein Snack oder eine Kleinigkeit. Dafür erreichten wir mit etwas Gegenwind Kloten mit nur noch 5 Minuten Verspätung. Eine etwas harte Landung rundete die Reise ab. Das Gepäck war schnell bereit und so blieb uns nur noch sich von den andern Teilnehmer zu Verabschieden und den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Um 21:05 erreichten wir Oberbüren und somit geht eine wunderschöne Reise mit vielen Eindrücken und Erlebnissen zu ende.  Am Schluss möchte ich noch kurz unserer Reisegruppe erwähnen, damit Ihr sollt Ihr auch Wissen mit wem wir die 11 Tage verbracht haben. Es waren total 27 Personen dabei. 3 Einzelne Damen und 12 Paare. Das Alter wäre noch sicherlich noch erwähnenswert. 2 der 3 Einzelnen Damen waren bereits im Pensionsalter. Die 3 im Bunde um die 60. (Genau habe ich Sie nicht gefragt). Bei den Paaren waren wir inklusive uns, 3 die zwischen 50 und 60 waren. Der Rest der Truppe waren alle langjährige Pensionierte. Trotz dem Unterschied waren wir eine sehr tolle Truppe, die immer Pünktlich und für den andern da waren. Das älteste Paar war 83 Jährig und top Fit. Sie machten jede Wanderung mit, auch als es etwas strenger bergauf ging. 2 Geburtstage durften wir auch noch feiern. (58 und 83). Mit diesen Zeilen schliesse ich nun unser Reisebericht und bedanke mich bei Euch für die das fleissige lesen. Hier noch die letzten Bilder.