Einmal quer durch die Schweiz  

13.07. -  24.07.2020 + 10.08. -  14.08.2020

 


Einmal raus, langsamer leben, nur gehen, essen und schlafen, den Kopf frei bekommen und die Natur geniessen.

Nur, welche Wege eignen sich, wie plane ich, soll ich überhaupt?…

Nun habe ich den Weg gefunden, geplant und richtig verfeinert.

Der Start wird vor der Haustür sein, weiter zum Bodensee und dann zum Zürichsee, über den Hügel zum Vierwaldstättersee,

via Brünigpass zum Brienzersee und weiter zum Thunersee. Einen Abstecher über Gurmels und Payerne führt es über Lausanne dem Genfersee entlang bis nach Genève. -

Ich werde Täglich von meinen Tagesettapen hier schreiben.

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12.07.2020   19:39  schreibt  Rolf:
Nachricht:  Gute Reise auf den Füssen 👍👍👍👍

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13.07.2020   07:10  schrieb Tanja

Nachricht:   Wir wünschen dir eine gute Zeit mit vielen schönen Momenten.  Bleib gesund.
Tanja & Mario

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13.07.2020    17:31 schrieb Marcel:

Nachricht:  Hoi Diego ich wünsch Dir e gueti Wanderig und blieb gsund👍👍
Ganzes liebs Grüessli vom Schwager

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13.07.2020   19:21 schrieb Luci:

Nachricht:  Blase ?


Montag, 13.07.2020

1. Tag     Rohrschach nach Herisau

Dauer 08:03 / In Bewegung 06:25 / Pausen  01;38

29.87km / 631 m im Aufstieg /  241 m im Abstieg

Tiefster Punkte 400m / Höchster Punkt 834m

Ø Geschwindikeit  4,65 km/h / max. Geschwindigkeit  6,87km/h

Der heutige Tagesabschnitt wird uns über eine Distanz von 25.2 km mit einer Laufzeit von rund 7.0 Stunden von Rorschach nach Herisau führen. Es erwartet uns eine schwere Tagesetappe. Wir starten die Wanderung im Hafen von Rorschach und folgen den ausgeschilderten Wegen. Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir nach 3.0 km das Schloss Sulzberg. Nach weiteren 4.0 km haben wir die Ortsteile Vorderhof, Mittelhof und Hinterhof von Untereggen durchquert und erreichen das Goldachtobel. Der Weg führt uns heute über Asphalt und Naturwege. Wir überqueren die Goldach über die Martinsbrücke und steigen auf der anderen Seite des Tobels wieder hinauf bis zum Neudorf, dem Stadtrand von St.Gallen. Nach ca. 15.0 km treffen wir in der St.Galler Altstadt ein. Wir verlassen St.Gallen in westlicher Richtung und queren nach weiteren 5.0 km auf der Kräzernstrasse die Sitter. Vorbei am Gübsensee erreichen wir nach dem «alten Zoll» auf 798 m Höhe Herisau und somit den höchsten Punkt der Tagesetappe.

Am ende der heutigen Etappe, machte ich noch einen kurzen Besuch bei Jeanette und Davide, Michael war natürlich am arbeiten.

Heute kam ich an folgende Sehenswürdigkeiten vorbei:

Schloss Sulzberg, Martinsbrücke, Kathedrale St.Gallen,.

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13.07.2020   23:10  schreibt  Rolf:

Nachricht:  Diego Super der erste Tag geschafft alles ok wie war er
Gruss


Dienstag 14.07.2020

2. Tag     Herisau nach Wattwil

Dauer 08:30 / In Bewegung 06:42/ Pausen  01;48

26,11km / 870 m im Aufstieg /  874 m im Abstieg

Tiefster Punkte 701m / Höchster Punkt 1091m

Ø Geschwindikeit  3,89 km/h / max. Geschwindigkeit  6,67km/h

Nach dem Frühstück um 07:00 und dem packen konnte ich die 2 Etappe um 07:45 in Angriff nehmen. Kaum hatte ich das Dorf Herisau verlassen begann schon der rstesteile Anstieg. Rucksack ablegen und die Wanderstöcke bereit stellen. Diese habe einen guten dienst geleistet und meine Gelenke und Knie haben sich dafür bedankt und mich den ganzen Tag ohne schmerzen nach Wattwil getragen.

Ich stand heute vor einer schweren Etappe. Über die "Neue und Alte Steig" und dann Abwärts ins Alti-Müli-Quartier, vorbei am Nieschberg und Säntisblick bis zur "Landscheidi". Nun habe ich den höchsten Punkt 1084m für heute erreicht. Wer nun glaubt das Bergauf gehen sei nun vorbei, der hat sich getäuscht wie ich eben auch. Nach einem 6 km langen abstieg ins Neckertal zum Dorf St.Peterszell. Doch nun begann der 2 Anstieg von guten 6 km länge. Und da mein Vorrat an Wasser langsam zu ende ging, begann auch mein "Motor" zu stocken. Nur mit kleinen Schritten und immer wieder eine Pause schleppte ich mich die letzten km hoch. Endlich ein offener Gasthof. 1 Liter Wasser rutsche meine Kehle runter wie ein Wasserfall.  Von nun an konnte ich wieder wie ein junger Steinbock den Rest des Weges von 8 km absolvieren.

Die ganze Etappe war sehr schön, die meiste Zeit war ich auf Alpwiesen, Natursträsschen und Waldstücke unterwegs. Da auch die Sonne sich immer wieder hinter den Wolken versteckte wurde es auch nicht so heiss. So bin ich mit Schmerzfreien Gelenke und Knien gut in Wattwil angekommen. Bin auch sogleich in ein Laden gestürmt und habe mir für Morgen genügend Flüssigkeit besorgt.

Nun ein ein paar Bilder und dann gute Nacht bis Morgen.

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15.07.2020   12:26  schreibt  Patrick D,

Nachricht:  Das ist doch mal ein tolles Reiseprojekt. Wenn ich denke, dass ich es nicht einmal schaffe, zu Fuss zur Migros zu gehen... Toi toi toi und ich freue mich auf die Berichte von der "Blaatere-freie" Front.


Mittwoch 15.07.2020

3. Tag     Wattwil nach Pfaffikon SZ

Dauer 09:05 / In Bewegung 07:43/ Pausen  01;22

37,79km / 792 m im Aufstieg /  1026 m im Abstieg

Tiefster Punkte 221m / Höchster Punkt 972m

Ø Geschwindikeit  4,89 km/h / max. Geschwindigkeit  9 km/h

Nach einem Klosterfrühstück begann die heutige Etappe auch wieder um 07:45. Den Rucksack frisch gepackt mit 4,5 lt Wasser und somit 4,5 Kg schwerer. Da bedeutet für mich 15,5 Kg am Rücken den Berg hoch krakseln. Zum Glück spielt das Wetter mit und die Sonne bleibt hinter den Wolken. Auch der Regen verschont mich heute. Lediglich zwischendurch ein paar Tropfen. Auch am 3. Tag habe ich wieder was neues gelernt. Den Rucksack richtig packen und auch richtig anziehen. Die richtigen Riemen anziehen und welche man ein wenig lockerer sein dürfen. Damit sitzt der Rucksack besser am Rücken und das Wandern geht leichter. Trotz allem merkt man die 15,5 Kg, vor allem Berg auf. Ich erreiche den höchsten Punkt der heutigen Etappe auf 989 m ü. M. Von nun an geht es vor allem Bergab, natürlich nicht immer. Es gibt immer wieder kleinere Aufstiege, doch mit genügend Flüssigkeit meisterte ich alles Problemlos. Die halbe Strecke führte heute leider über Asphaltstrassen. Die andere hälfte führte auch heute über Alpenwiesen und Naturstrassen, auch kühle Waldstücke durften nicht fehlen.

In Rapperswil wurde ich von einem schnell auf kommendes Gewitter mit starken Regenschauern. Das ganze zog jedoch so schnell vorbei und ich noch in guter Verfassung war, wanderte ich weitere 5 km bis nach Pfäffikon SZ. So habe ich morgen einige km weniger. Dafür ein grosser Aufstieg nach Einsiedeln.

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15.07.2020   20:10  schreibt  Erika:

Nachricht:  Diego mir tuet de Rugge und überhaupt alles weh wen i din super Bricht lese!!!!!!.Wieterhin alles Gueti
Gruess Erika

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15.07.2020   20:31   schreibt  Rolf:

Nachricht:  Hallo Diego alles io bei Dir gute Leistung !!!

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15.07.2020   20:55   schreibten  Jeanette, Davide und Michi:

Nachricht:  Chasch jo ufem Haiweg nomel dure laufe, den bini den dihai😉
Mir wünschet Dir wieterhin guets Laufe
Liebi Grüessli


 Donnerstag 16.07.2020

4. Tag     Pfäffikon SZ nach Alpthal

Dauer 06:23 / In Bewegung 05:07/ Pausen  01;16

21,36 km / 776 m im Aufstieg /  2 10 m im Abstieg

Tiefster Punkte 440 m / Höchster Punkt 1008 m

Ø Geschwindikeit  4,17 km/h / max. Geschwindigkeit  6,59km/h

Beim frühstücken regnete es noch aus Kübeln. Als ich jedoch den Rucksack am packen war, sah ich das alle Fussgänger nun ohne Schirm unterwegs sind. Hat der Wettergott wieder erbarmen mit mir?? 

Also nichts wie los. Kaum habe ich die letzten Häuser von Pfäffikon hinter mir, führt mich de Weg durch die "Hohlen Gassen" steil Bergauf. (Wie könnte es anders sein) Nach ca. 5 km erreiche ich den höchsten Punkt der heutigen Etappe 1008 m ü.M.  Hier oben befindet sich auch die St. Meinrad-Kapelle. Alles richtung Süden, vorbei am Galgenchappeli erreiche ich Einsiedeln.

Diese Etappe war heute nichts für Sandalen-Wanderer oder Turnschuturisten. Die 489 Holzstufen und die unzähligen Wurzeltreppen hatten es in sich. Es war konzentration gefragt, man musste sich Überlegen wo man den Fuss hinstellt wollte man nicht auf dem nassen Holz ausrutschen. Auch die nassen Wiesenwege hatten es in sich, durch die Steilheit rutsche man immer wieder aus, zum glück unterstützen mich meine Wanderstöcke.

In Einsiedeln besuchte ich natürlich die grosse Klosterkirche, die schwarze Madona und machte einen Rundgang durch den Klostergarten. Da ich immer noch voller Tatendrang war verliess ich Einsiedeln Richtung Trachslau und Alpthal. Ich könnte noch lange so wandern, kaum Strasse sondern ganz schöne Naturwege. Leider zogen nun ganz schwarze Wolken und der Regen wurde stärker, so musste ich mein Ziel Brunnen für heute begraben. Ich suchte mir ein Bett im Alpthal. Das kleine romatische Innerschweizer  Dörfchen hat nicht mal einen Laden und auch kein Restaurant., aber das brauche ich ja auch nicht. Schnell war eine Unterkunft gefunden. Ein kleine gemütliche Zimmer und einer sehr Freundlichen Schlummermutter. Nun bin ich schon 4 Tage unterwegs, habe 115 km hinter mir und immer noch keine Blasen an den Füssen. Das ist doch was!!!!  1/4 der Berechneten Gesamtstrecke habe ich nun geschafft. Ich werde heute wieder früh ins Bett, da ich morgen eine strenge Tour vor mir habe und die letzte Nacht nicht besonders gut geschlaffen habe. Ich freue mich auf die herausforderung.

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16.07.2020   23:46 schreibt  Mario:

Nachricht:  Wow, super Leischtig. Mal im Plan vorus, dänn leider än verluscht, nur wägäm Wätter.  Aber solang dä Wäg s Ziel isch unds Dir sälber gschiid Iiteilä chasch, glaub ich fescht drah dass Du bald z Genf aachunsch. Mier luägäd mehrmals am Tag i Din Status, mega spannend, wie wiit Du scho cho bisch und was alles spannends gseh häsch oder ä schöni usssicht chasch gnüssä, bitte wiitherin euis so uff äm laufändä bhaltä. Mit spannig wartäd mier amel uff Din Bricht am Abig uff dä HP, würklich super und witzig gschriibä. Wünschäd Dir guäts Wätter und lauffreudigi Bei und Glenk. Aja, und nöd nur Durrärännä, sondern au mal Halt machä deet wos schöns isch, unds eifach gnüssä, will uf diä Stund oder dä Tag chunnts bi somänä Projekt jetzt gar nöd druff ah.

LG Mario & Tanja 

 

Antwort;  Sali zämä, keis Problem für mich. Bi a kei Zit bunde uns somit chani dä Wäg und Aussichte gnüsse,  LG


Freitag 17.07.2020

5. Tag     Alpthal nach Beckenried

Dauer 10;00 / In Bewegung 07:55/ Pausen  02:05

31,38km / 2394 m im Aufstieg /  513 m im Abstieg

Tiefster Punkte 996 m / Höchster Punkt 1414 m

Ø Geschwindikeit  3,96 km/h / max. Geschwindigkeit  6,67km/h

Der Frühstück bekomme ich heute um 08:00, Das Wetter ist nicht das beste und es Regnet schon die ganze Nacht. Das hielt mich jedoch nicht ab, auch heute meine Wanderung fort zu setzen. Regenschutz anziehen und um 08:30 geht es los. Der Strasse entlang bis ich die Malosen-Brücke überquere. Nun beginnt der Weg in die Haggenegg sehr steil anzusteigen. Ohne Wanderstöcke ist es sehr Anstrengend so steil anzusteigen. (Der Regenschutz verhindert den Einsatz der Wanderstöcke,)

Der Weg ist sehr Steinig und durch den regen entsprechend rutschig. Es wir echt unangenehm. Als dann auch noch der Fluss im Wege ist, komme ich echt ins schwitzen. Wie Überwinde ich diesen ohne nasse Füsse zu bekommen und vor allem nicht auszurutschen. Das würde das ende meiner Wanderschaft bedeuten. Aber ich hatte Glück und mit einem gewagten sprung an der richtigen Stelle war ich auf der andern Flussseite. In dieser Gegend sind die Wanderwege auch zugleich die Flussbeete, Da muss man richt schauen wo man hintritt, Nach etwa 5 km habe ich die Haggenegg überwunden. Doch der Regen begleitet mich weiter in strömen. Der Abstieg nach Schwyz erwies sich noch steiler als der Aufstieg. Zudem war es ein sehr Steiniger Weg was die rutschgefahr merklich erhöte. Mit kleinen Schritten und sehr Vorsichtig gelang mir der Abstieg ohne auszurutschen. Froh endlich wieder geteerte Strasse unter den Füssen zu haben erreichte ich kurz vor 12:00 die Ortschaft Schwyz. Ich besucht noch die Fridolins-Kapelle und schon lies der Regen nach bis es ende Schwyz ganz aufhörte. Sofort den Regenschutz abziehen und verstauen und schon lief es sich fast von alleine, Eine knappe Stunde später erreichte ich Brunnen, kurz nachdem mein Kursschiff ausgelaufen ist. Somit musste ich fast eine stunde auf das nächste warten. Ein feines Glace verkürzte mir die Zeit.

Dann Maske anziehen und nach  min. war ich schon wieder für den Austieg in Treib bereit. Der Weg führte wieder Bergauf und da meine Beine und Füsse noch locker und Lauffreudig waren, entschied ich mich gleich bis nach Beckeried durch zu wandern. Kurz nach 18:00 erreichte ich Beckenried, Schnell war ein Bett für die heutige Nacht gefunden.  Duschen und schon wurde ich für das Nachtessen gerufen.  Älperrösti mit Cervelats und mit Alpenkäse überbacken. 

Für heute schliesse ich mein Bericht und vertröste Euch auf den morgigen.  Gute Nacht!!

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17.07.2020   22:43   schreibt  Patrick D. "lauffauler Goalie"

Nachricht: Weiter so Diego!!! Ganz lieber Gruss auch von Remo, Patrick B, und Lotti. Es finden alle Dein Vorhaben unglaublich toll

 

Antwort:  Danke Patrick, freue mich über jeden Gruss. 


 Samstag 18.07.2020

6. Tag     Beckenried nach Sachseln

Dauer 09:38 / In Bewegung 08:01 / Pausen  01:37

32,29 km /  681m im Aufstieg /  569m im Abstieg

Tiefster Punkte 456 m / Höchster Punkt 810m

Ø Geschwindikeit  4,03 km/h / max. Geschwindigkeit  9,10 km/h

Nach dem Frühstück um 7:00  konnte ich heute bereits um 07:45 losmarsschieren. Der Weg führte zuerst am See entlang bis nach Buochs. Die frische Seebriese war sehr angenehm. Die Sonne kroch langsam vom See in den Himmel. Die Wolken über der Klewenalp verhinderten die volle Sonnenpracht. Was für mich ein Vorteil war. Ab Buochs begann der weg wieder anzusteigen. sicherlich nicht mehr so steil wie in den letzten Tagen. An der Engelberger Aa entlang traf ich dan in Stans ein. Auf dem Stanser Dorfplatz beim Winkelried-Denkmal gab es für mich eine Mittagspause. Entlang am Fuss des Stanserhorn führt nun der Weg weiterhin über Asphaltierte Strassen bis nach St. Jakob. Jetzt folgt ein aufstieg bis auf  810 m zur Ortschaft St.Niklausen, das ist der höchste Punkt der heutigen Etappe. Nach St.Niklausen überquere ich die Grosse Melchaa und treff bald in Flüeli-Ranft ein. Ich besuch dort die Bruder Klaus Kapelle. Über Wiesen und Feldwege führt mich der Weg abwärts bis nach Sachseln am Sarnersee. Hier beende ich meine heutige Etappe ohne Probleme.

Morgen wird es erst um 08:00 Frühstückgeben. Somit werde ich morgen wohl erst gegen 09:00 loswandern. Meine Route wird morgen folgende sein:  Sachseln, Ewil, Giswil, Kaisersthul, Bürglen und weite zum Lungernsee. Wo ich die morgige Etappe beende wird sich dann zeigen.


Sonnntag 19.07.2020

7. Tag     Sachseln nach Brienz

Dauer 09:31 / In Bewegung 08:05 / Pausen  01:26

30.63 km /  983m im Aufstieg /  507m im Abstieg

Tiefster Punkte 453 m / Höchster Punkt 1277m

Ø Geschwindikeit  3,79 km/h / max. Geschwindigkeit  6,29 km/h

Nach dem Frühstück und dem packen, konnte ich um 08:45 los. Der Weg führte dem Sarnensee entlang bis nach Giswil. Kurz nachdem ich die Ortschaft verlassen hatte begann der Aufstieg nach Kaiserstuhl am Lungernsee. Der Aufstieg war nicht ganz ohne. Steil und kurz. Ich musste mehrere Verschnaufspausen einlegen, natürlich nur von kurzer dauer. Ich wollte ja schliesslich auch oben ankommen.. Endlich oben angekommen erwartete mich eine herrliche Aussicht auf den Lungernsee. DerLungernsee gilt als eine Hochburg für die Fischerei. Sollten die Fische einmal doch nicht beissen, kann man auf der andern Strassenseit frische Fische kaufen.

Nach einer Mittagspause führte der Weg am ganzen See entlang bis nach Lungern. Anschliessend  begint der Aufstieg auf den Brünigpass. Der Wanderweg durchkreuzt 2x die Brünigpassstrasse und ich kann euch sagen, die zu Überqueren ist schlimmer als die Überquerung einer Autobahn.  Da reihen sich Auto an Auto und immer fahren auch die grossen Töffs durch.  Ich musste meinen ganzen Mut zusammen nehmen und einfach in die Strasse laufen, so mussten die Fahrzeuge anhalten, ansonsten würde ich jetzt noch am Strassenrand warten. Auch der grosse Lärm war schrecklich. In den letzten Tagen hatte ich soviel ruhe in den Wälder und auf der Alp.

Aber auch das habe ich ohne Schaden überstanden und traf endlich auf den Brünigpass an. Es ging auch gleich wieder Steil runter auf dem Wanderweg, Steinig und mit viele Blätter auf den Boden, rutsche ich doch immer wieder auf den unsichtbaren Steinen leicht aus. Mein Weg führte mich vorbei  am Aussichtspunkt "Tschuggen" und dan runter zum Freilichtmuseum Ballenberg. Dort standen schon die Übertragungswagen von SRF für den "Donschtig-Jass". Über Hofstetten ging es dann weiter nach Brienz, das Ende der heutigen Etappe. Ich war nun 7 Tage unterwegs, habe 209,43 km hinter mir und somit fast die Hälfte der Berechneten Strecke.  Dabei sind meine Füsse noch ganz und weisen auch keine Blasen auf.  Die nächste Etappe wird recht streng werden. Geht es doch immer Bergauf und wieder runter und wieder rauf und wieder runter.  Wo das ende sein wird ist noch offen. Morgen sollte es wieder sehr warm werden, in dieser Gegend.  Gute Nacht

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19.07.2020   21:25 schrieb Rolf:

Nachricht:    Du machst das super! 👍
Ich wünsche dir weiterhin viel Durchhaltewillen!
Liebe Grüsse Rolf

 

Antwort:  Danke Rolf, ich werde durchhalten!  Bis bald

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20.07.2020   15:55 schrieb Sabrina:

Nachricht: Hoi Götti.
Ich hoffe du bist mit voller Elan und lauffreudigen Füssen in die neue Woche gestartet. Heute ist es sehr heiss, vergiss die Sonnencreme nicht.  Ich glaube an dich und du wirst dein heutiges Etappenziel erreichen. Trink genügend und bleibe gesund.
Liebe Grüsse Sabrina

 

Antwort:  Liebe Sabrina, Danke ich habe mich bereits eingecremt. Auch trinke ich genügend, schon fast wie ein Kamel mit täglich mind. 6 Liter.  Macht es gut und bis bald einmal


Montag 20.07.2020

8. Tag     Brienz nach Interlaken

Dauer 06:38 / In Bewegung 05:35 / Pausen  01:03

18,81 km /  534m im Aufstieg /  533m im Abstieg

Tiefster Punkte 566 m / Höchster Punkt 945m

Ø Geschwindikeit  3,61 km/h / max. Geschwindigkeit  6,3 km/h

Die heutige Tagesetappe führt mich von Brienz nach Interlaken. Der Weg ist heute nicht sehr anspruchsvoll, dafür ist die Hitze recht gross. Zum Glück führt der erste Teil alles schön dem Seeufer entlang. Die Seebrise kühlt ein wenig ab.

Die Stahlhängebrücke Ebligen ist heute etwas Besonderes. Diese schaukelt schon recht stark und darf nur zu Fuss gehen werden. Das Fahren mit dem Bike ist strengstens verboten. Weiter geht es nun wieder abwärts um kurz darauf den heutigen strengsten Anstieg zu bewältigen. Über Niederried und Goldswil führt der Weg kurz vor Interlaken alles der Aare entlang.  

Ansonsten war der heutige Wanderweg durchwegs sehr angenehm. Immer wieder durch Waldstücke, am See und Fluss entlang.

Für morgen ist der Weg über Sundlauenen, Merlingen, Guten, Oberhofen in Richtung Thun geplant.

Mal schauen wohin die Füsse mich tragen.  Eine schöne Nachtruhe bis Morgen.


Dienstag 21.07.2020

9. Tag     Interlaken nach Thun-Dürrenast

Dauer 09:04 / In Bewegung 08:05 / Pausen  00:59

 29,56 km /  311m im Aufstieg /  611m im Abstieg

Tiefster Punkte 558 m / Höchster Punkt 727m

Ø Geschwindikeit  3,26 km/h / max. Geschwindigkeit  6,67 km/h

ACHTUNG:  Die obige Grafiken stimmen heute nicht ganz. Ich hatte an mehreren Orten keine Verbidung und deshalb konnte nicht alles korrekt aufgezeichnet werden. Sorry!

 

Die heutige Etappe begann mit leichtem Regen das sich jedoch bald verzog. Der Weg führt durch Naturschutzgebiet und es ist herrlich zum wandern. Diese Ruhe und Stille ist kaum beschreibbar.

Es geht alles der Aare entlang bis nach Weissenau. Nach Sundlauenen folgt ein Aufstieg zu den St. Beatus Höhlen. Ich würde allen Empfehlen diese einmal zu Besuchen. Über Balmholz führt der schöne Wanderweg bis nach Merlingen. Von nun an wird das Wetter drücken heiss, kein Lüftchen geht heute und die Wanderwege sind nicht besonders gut signalisiert. Es stehen an jeder Abzweigung Schilder mit Wandern, jedoch muss man selber raus finden wohin welcher Wegweiser hinführt.  Schade!

Nach Gunten und Schloss Oberhofen und Sigriswil, treffe ich nach langer Wanderzeit in Hilterfingen ein. Nun sind es nur noch 5,5 km bis zu ende der heutigen Etappe in Thun-Dürenast.

Zusammengefasst für den heutigen Tag muss ich den Morgen als schönster Abschnitt beschreiben. Der Nachmittag von Merlingen nach Thun ist absolut der schlechteste Teil der bisherigen Wanderung. Morgen wird es über Gwatt, Zwieselberg, Amsoldingen Richtung Rürggisberg. Wo die Etappe endet, werdet Ihr morgen erfahren.  

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21.07.2020   20:03  schreibt  Ursi:
Nachricht: Liebe Diego... ich bewundere Dich, wie Du jede Tag dini Etappe chasch iihalte und das ganz ohni Blatere... und erfinderisch bisch au no dezue ane.... ha müesse lache wo ich din Tröchnigsschrank gseh han!!!
Jetzt wünsch ich Dir wiiterhin alles Gueti uf dinere Reis und viel schöni und unvergässlichi Momänt! Guet Marsch liebe Diego und sorry, dass ich mich erscht jetzt gmäldet han...

 

Antwort: Sali Ursi, ist doch kein Problem. Ich bin selbst Überrascht wie gut es mir geht. Danke und ich wünsche Euch alles Gute,


Mittwoch 22.07.2020

10. Tag     Dürrenast nach Schwarzenburg

Dauer 11:28 / In Bewegung 09:40 / Pausen  01:48

 44,56 km /  683m im Aufstieg /  449m im Abstieg

Tiefster Punkte 561 m / Höchster Punkt 935m

Ø Geschwindikeit  4,28 km/h / max. Geschwindigkeit  6,85 km/h

Heute durfte ich schon um 06:30  das Frühstück einnehmen. Das Wetter schien gut zu werden nachdem es die ganze Nacht Gewitter durchgezogen sind.  Doch leider kommt es anders als man Denkt. Kaum war ich Unterwegs, zog ein gewaltiges Gewitter auf. Ich hatte Glück und fand gleich einen Unterstand der mir Schutz bot. So wartete ich bis das Gewitter vorbei war und zog dann weiter.

Es sollte nicht das letzte sein.  Nach gut 2 Stunden wandern, verdunkelte sich der Himmel wieder und das nächste zog vorbei. Auch diese war nach ca. 20 Min. vorbei. Nun konnte sich die Sonne durchsetzen und blieb auch den ganzen Tag. Da heute auch immer ein leichter Wind blies, war das wandern etwas erträglicher als gestern.  Die Strecke Dürenast, Amsoldingen bis Wattenwil ist eine wunderbare Wanderstrecke. Ab Wattenwil begann ein steiler Anstieg nach Bürgistein und weiter über Riggisberg nach Rüeggisberg. Da ich heute noch nicht genug hatte, setzte ich die wanderschaft fort bis nach Schwarzenburg. Dort angekommen hatte ich mit guten 44km genug und so endete die Etappe. Im nach hinein ein weiser Entscheid. Den das Wette beendet den Tag mit heftigen Gewitten und starken Regen. Der Himmel soll sich nun ausschütten, damit ich morgen wieder trocken wandern kann. Gute Nacht. 


Donnerstag 23.07.2020

11. Tag     Schwarzenburg nach Gurmels

Dauer 07:56 / In Bewegung 06:14 / Pausen  01:42

 23,95 km /  281m im Aufstieg /  508m im Abstieg

Tiefster Punkte 534 m / Höchster Punkt  812 m

Ø Geschwindikeit  3,84 km/h / max. Geschwindigkeit  6,42 km/h

Der heutige Tag begann sehr schwer. Ich komme einfach nicht auf die Betriebstemperatur.  Doch nach ein paar Kilometern beginnt mein Motor wieder rund zu laufen, endlich. Ich kann es heute auch gemütlicher nehmen. Ich habe mit Rolf erst nach 16:30 abgemacht. Der Weg war heute ganz gemütlich und angenehm. Auch die Sonne war noch gut erträglich. Da die Strecke auf Strassen und durch Waldstücke führte. Ansonsten war heute nichts Besonderes in Sicht. DIe Gegend bot mir schöne Ausblicke auf die freiburgische Landschaft. Fast pünktlich traf ich in Gurmels ein.

Rolf war auch eben von de Arbeit eingetroffen. Sofort wurde ich mit Getränke und einem feinen Früchtekuchen bewirtet. Die Zeit verging im Fluge. Kurz Duschen und schon hatte Eveline ein feines Nachtessen  zubereitet.  Nach dem Nachtessen wurde noch Kaffee getrunken und einen noch feineren Kuchen gegesssen. Sogar meine Wäsche wurde von Eveline gemacht!  

GANZ HERZLICHEN DANK! Nun wurde es jedoch Zeit sich ins Bett zu verkriechen, zuerst jedoch diesen Bericht noch kurz schreiben. Gute Nacht.

Eveline und Rolf, nochmals ganz Herzlichen Dank für alles!!!  Einfach Ggrossartig.  


Freitag 24.07.2020

12. Tag     Gurmels nach Payerne

Dauer 07:22 / In Bewegung 05:42 / Pausen  01:40

 26,88 km /  172m im Aufstieg / 403m im Abstieg

Tiefster Punkte 319 m / Höchster Punkt  589 m

Ø Geschwindikeit  4,71 km/h / max. Geschwindigkeit  6,56 km/h

Nach einem guten Frühstück mit frischen Brötchen und Gipfeli, die Rolf extra holte, konnte ich meine Wanderung um 08:00 heute beginnen. Der erste Teil des weges führte bis nach Wallenried durch Naturschutz gebiet und war eine flache Strecke. Danach war die heutige Etappe auch Kinderwagen und Velotauglich. Alles harter Strassenbelag. Dies wollten meine Oberschenkelmuskulatur nicht akzeptieren und meldeten sich mit stechenden Schmerzen. So musste ich die Mittagspause früher als geplant einlegen. Da es in dieser Gegend an den Wanderwegen keine "Bänkli" zum ausruhen gibt, musste ich mich auf einen grossen Stein setzen. Rucksack auspacken und Diegoˋs  Wundersalbe  auspacken und die Oberschenkel kräftig damit einmassieren. Dann konnte ich auch meinen Mittagslunch einnehmen und somit hatte die Salbe zeit zum einwirken. Gegen diese Salbe kann es kein Muskelschmerz aufnehmen und so konnte ich schon bald wieder flott auf die Strecke gehen.

Etwa 8 km vor Payerne musste ich mich in einer Sägerei  unterstellen da eben wieder einmal ein Gewitter über mich herzog. Es blieb jedoch bei Blitzen und Donner, der Regen blieb aus. So mache ich mich kurz danach auf den rest der Strecke. Voller Freude erreiche ich dann Payerne. Doch schon melden sich meine Oberschenkel wieder und jeder Tritt über das Trottoire fällt einem schwer. Somit endet die heutige Etappe hier in Payerne. Ich werde nach der Dusche meine Oberschenkel ein wenig behandeln und hoffe das Morgen wieder alles gut ist.

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24.07.2020   17:50  schreibt  Erika:

Nachricht: hallo Diego wieder spannend retour alles z verfolge wo du überall dure cho bisch, es isch eifach bewundernswert dini Leischtig und Disziplin
gueti besserig für dini Muskle und guet wieterlauf
Schlof guet

 

Antwwort:  Hallo Erika, Danke für Ufmunterig, i bi selber über mini gueti Verfassig erstunt. Ich wird mine Muskle guet luegä. Pfus guet.

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24.07.2020   19:23  schreibt  Rolf:

Nachricht: Super 👍 das gut nach Payerne gekommen bist 😁😁😁 ich wünsche dir gute Erholung und schlaf gut bis morgen Gruss

 

Antwwort:  Ja, angekommen bin ich, doch es hat Spuren hinterlassen diese Etappe.


Samstag 25.07.2020

13. Tag     Abbruch der Wanderung in Payerne

Leider musste ich mich heute Morgen entscheiden die Wanderung hier in Payerne abzubrechen. Die gestrige Asphaltstrecke und  bei einer dumme Bewegung den Rucksack richtig zu platzieren, habe ich mir eine Zerrung an der mittleren Rückenmuskulatur  zugezogen. Die Nacht war schlecht, bei jeder Bewegung stellte es mir den Atem ab. Als ich heute morgen dann beim Treppen runtersteigen bei jedem Tritt die Luftanhalten musste, war mir klar das es so nicht weitergehen kann.

Nach dem Frühstück nahm ich Schmerzmittel ein, was für mich auch der Abbruch der Wanderung bedeutete. 

Hier noch die Angaben der letzten 12 Tage:

Dauer  bis gestern 103 h / In Bewegung  85:14 h/ Pausen  17:46 h

 353,2 km /  8108 m im Aufstieg / 6444 m im Abstieg

Tiefster Punkte 221 m / Höchster Punkt  1414 m 

Ø Geschwindikeit  4,09 km/h / max. Geschwindigkeit  9,10 km/h

Aber ich werde die Wanderung voraussichtlich mitte August nach Payerne reisen und die Wanderung bis nach Genf fertig machen.

Ich werde dann hier weiter Berichten.

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24.07.2020   17:50  schreibt  Patrick D:

Nachricht: Hut ab vor dieser Leistung!!! Frag doch im September in Dübendorf nach, ob Dich jemand in einer PC-7 oder in einer F/A- 18 bis nach Payerne mitnimmt. Oder klau die Venom am Eingang zum Flugmuseum. Wenn es nicht klappt, fahr ich Dich nach Payerne!

 

Antwort:  Hallo Patrick, 

gute Idee, werde zur gegebenen Zeit mal eine Anfrage starten. 😉 Die Venom hat eben keinen Sprit mehr drin und klauen und Tanken reicht die Zeit nicht. 🤣🤣🤣🤣🤣

Gruss Diego


Montag, 10.08.2020

14. Tag     Payerne  nach Moudon

Dauer 06:29 / In Bewegung 05:38 / Pausen  00;51

22,3km / 78 m im Aufstieg /  47 m im Abstieg

Tiefster Punkte 461m / Höchster Punkt 532m

Ø Geschwindikeit  4,91 km/h / max. Geschwindigkeit  6,41 km/h

Pünktlich treffe ich heute mit dem Zug in Payerne um 10:14 ein. Das Wetter ist ideal, die Sonne wird immer wieder durch Wolken verdeckt und die Wärme am Bahnhof von Payerne beträgt eben mal 23°C. 

Der Heutige Abschnitt von Payerne nach Moudon ist Teil des Gantisch-Fribourg-Weges. Ich wandere vom Bahnhof weiter an der Abtei von Payerne vorbei und verlasse die Ortschaft in südwestlicher Richtung entlang des Fluss Broye bis nach Lucens. Der Weg führt über Naturwege und Waldpatrien immer schön im Schatten. Kurz nach der Mittagspause lockern die Wolken auf und die Sonne beginnt mich in strömen zu bestrahlen. Dank meine Hut kann ich es sehr gut aushalten. Kurz vor Lucens das sind etwa 8 km vor Modun, sinkt mein Blutzucker in den Keller. Salz habe ich bei dieser Wärme genügend nachgeschoben, doch an den Zucker habe ich nicht gedacht. So verlasse ich den weg und begebe mich ins Dorf und besorge mir gleich eine Eiskalte Cola und gleich auch noch ein Liter kaltes Wasser. Schon läuft ess wieder besser und als ich zurück auf dem richtigen Weg bin, läuft mein Motor wieder schön gleichmässig. So bewältige ich den kurzen Aufstieg nach Curtilles problemlos. Jetzt folge ich wieder dem Fluss Broye bis nach Moudon. Hier beende ich die heutige Etappe.  

Nachdem einer ausgiebigen Dusche muss ich feststellen das nun ein Gewitter aufzieht und es schon in strömen regnet. Das kühlt ab und für morgen ist die Wettervorhersage mit Wolken richtung Lausanne für mich sehr entgegenkommend.

Dienstag 14.07.2020

15. Tag     Moudon nach Lausanne

Dauer 10:05 / In Bewegung 07:20/ Pausen  02:45

33,35 km / 683 m im Aufstieg /  318 m im Abstieg

Tiefster Punkte 529 m / Höchster Punkt 941 m

Ø Geschwindikeit  4,46 km/h / max. Geschwindigkeit  6,72 km/h

Der Abschnitt von Moudon nach Lausanne ist Teil des Weges der Romandie. Ich starte bei der Kirche von Moudon in südlicher Richtung entlang des Flusses Broye. Der Weg führt mich heute über Naturwege und ein wenig Asphalt. Vor allem führt der Weg immer im schatten von Wäldern. Eine überaus sehr schöne Strecke. Ein wenig Bergauf und dann wieder Bergab. So wird es einem nie langweilig. In Epalinges führt der Weg mitten durch das Dorf und auf Asphaltstrasse. Das ist jedoch neben Lausanne die einzige Strecke auf hartem Untergrund.  Zudem gibt es bis Epalinges immer wieder ganz schöne Quellen und Brunnen mit ganz viel frischem und klarem Wasser, damit man sein Bestand immer auffüllen kann.

Ich würde jedem Empfehlen diese Strecke zu Wandern sofern er mal Lust dazu hat.

Kurz nach dem Lac de Sauvabelin gibt es einen schönen Aussichtsturm. Man muss jedoch die 302 Stufen hochsteigen um einen wunderschönen Ausblick über ganz Lausanne und Umgebung zu sehen. Der Turm ist 35 m Hoch und hat einen Durchmesser von 12 m.

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11.08.2020   21:24  schreibt  Erika:
Nachricht: Hallo guete Obig Diego isch wieder spannend mit dir z wandere,Komentar z läese und d Bilder azluege.
Wünsche der wieter e spannendi Zyt und agnehms Wetter
Liebi Grüess Erika

 

Antwort;  Liebi Erika, das mach ich doch gern, für alli mini virtuelli Mitwanderer.


Mittwoch 12.08.2020

16. Tag     Lausanne nach Bursinel

Dauer 09:39 / In Bewegung 07:40 / Pausen  01:59

 37,20 km /  185 m im Aufstieg /  271 m im Abstieg

Tiefster Punkte  378 m / Höchster Punkt 538m

Ø Geschwindikeit  4,82 km/h / max. Geschwindigkeit  7,50 km/h

Ich beginne die heutige Wanderung bereits um 06:00. Das Wetter soll Heiss werden und da möchte ich möglichst in den kühleren Morgenstunden absolvieren.  Der erste Teil ab Lausanne führt zuerst über Asphaltstrassen bis ich Lausanne City verlassen habe. Beim Lac Leman angekommen führt der ganze Weg am Ufer entlang und durch die verschiedenen Parkanlagen. ein ausgesprochener schöner Weg und immer von grossen Bäumen umgeben. Das geht so bis Allaman. Nun verlasse ich den Genfersee und der Weg führt nur noch über Asphaltstrassen und Betonierten Landwirtsschaftswegen. Das gibt schwere Beine und die Fussohle brennt vom heissen Asphalt. 

Die Strecke von Allaman bis nach Bursinel ist nicht sehr Empfelenswert. Bin gespannt wie der Weg Morgen richtung  Genf aussieht.

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13.08.2020   07:33  schreibt  Daniela:

Nachricht:  Hoi Nonno Diego.

Machs guet und heb Dir sorg! Super wie Du das machsch :-)
Lg Daniela & Familiä


Donnerstag 13.08.2020

17. Tag     Bursinel  nach Genf

Dauer 12:04 / In Bewegung 09:31/ Pausen  02:33

 45,09 km /  321 m im Aufstieg /  302 m im Abstieg

Tiefster Punkte  379 m / Höchster Punkt 503 m

Ø Geschwindikeit  4,74 km/h / max. Geschwindigkeit  6,52 km/h

Die heutige Etappe begann schon um 05:15, damit wollte ich dem heiss angesagten Wetter ein schnippchen schlagen. Doch meistens kommt es anders als man denkt. Nach etwa 1 Stunde im dunkeln durch die Gegend laufen , zogen plötzlich Gewitterwolken auf. Der Regen lies auch nicht mehr lange auf sich warten, denn es begann wie aus kübeln zu Regnen. Ich hatte Glück und konnte gleich noch unter einem Hauseingang unterstehen.  Rucksack runter und die Regenjacke zu unterst im Rucksack hervorholen. Den Rucksack mit der Regehülle versehen, Regenjacke anziehen und als der Rucksack richtig sitz konnte es weitergehen. Nach etwa 3 km lies der Regen nach und hörte auch schon bald auf. Nun die Sonne schien eben in Strömen anstelle von Strahlen.

Die ersten 15 km war das wandern sehr angenehm. Der Weg führte durch Wälder und Weiden. Anschliessend  wurde der Untergrund immer härter. Zuerst festgepresste Steine und Kies und dann nur noch Asphalt bis nach Genf.

ICH HABE ES GESCHAFFT UND BIN VON RORSCHACH NACH GENF GEWANDERT.

Dabei habe ich 491,13 km zurückgelegt.

Bin 140:17 Std. Unterwegs gewesen.

In Bewegung war ich 115:23 Std.

Habe 25:54 Std. Pause gemacht Unterwegs

9375 m im Aufstieg habe ich geschafft

7382 m bin ich Bergab gelaufen

Der tiefste Punkt war bei 221 m.ü.M

der höchste Punkt hatte ich auf 1414 m.ü.M

Bin die ganze Strecke mit einer Durchschnitt Geschwindigkeit von 4.60 km/h 

Am schnellstens war ich mit 9.1 km/h unterwegs.

Dabei habe ich ein Satz Gummipufer für die Wanderstöcke verbraucht.

Ein Satz Metallspitzen der Stöcke sind auch durch.

Dabei noch bei den Wanderschuhen das ganze Profil abgelaufen.

1 Satz Schuhbändel verbraucht.

Liebe Leserinnen und Leser, das war meine Berichterstattung meiner Wanderung.

Für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

Ob es weitere Wanderberichte gibt, steht noch in den Strenen.

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14.08.2020   21:14  schreibt  Mario

Nachricht: Wow, super. Gratulierä zu därä Leischtig. Wänn mer d Gsamtzahlä aaluägäd, dänn ischs mega iidrücklich.