Von Davos nach Arosa über den Strelapass 


Mittwoch, 02.09.2020

Davos nach Arosa

Dauer 06:43 / In Bewegung 05:23 / Pausen  01:20

18.3km / 661 m im Aufstieg /  1096 m im Abstieg

Tiefster Punkte 1344m / Höchster Punkt 2339m

Ø Geschwindikeit  3,4 km/h / max. Geschwindigkeit  6,5km/h

Es ist 04:00 als der Wecker losgeht. Aufstehen, Morgenessen und dan ab aufs Postauto, das mich nach Uzwil bringt. Um 05:04 geht mein Zug nach Landquart. Pünktlich trifft der Zug in Landquart ein. Nun Umsteigen auf die RhB und dann gehts weiter über Klosters nach Davos.

Kurz vor 8:00 treffe ich in Davos ein. Nun noch kurz das Mittagessen einkaufen.

Jetzt über das Eichhörnliweg hinauf zur Schatzalp. Es geht zwar stetig Bergauf doch das Laufen ist angehnehm. Nach gut 40 Minuten erreiche ich die Schatzalp. Jetzt hole ich mir die Wanderstöcke vom Rucksack und dann gehts weiter über die Strelaalp zum Strelapass (2350 m) und Strelasee.

Zwei Wege führen über den Strelapass von Davos nach Arosa:  die eine verläuft durchs Haupertälli, die andere über die Latschüelfurgga. Ich entscheide mich für die Strecke über die Latschüelfurgga.

Diese Strecke verspricht gar etwas Nervenkitzel. Der «Tritt» ist eine Steilstufe im Fels, etwas unterhalb der Latschüelfurgga in Richtung Arosa.

Mit schönsten Aussichten auf die Davoser Bergwelt schlängelt sich dieser um das Schiahorn bis zum Strelapass. Einige Murmeltiere Begrüssen mich mit lauten Pfiffen.

Jetzt geht’s weiter zum kleinen Strelasee, wo ich eine kurze Pause abhalte. Dann geht es weiter über den Pass Latschüelfurgga. Nun kommt es immer näher! Der «Tritt». Einmal eine gefürchtete Steilstufe ist heute mit einer Leiter und gespannten Seilen zum Festhalten entschärft.  Aus Holz und Eisen, über 220 Stufen. Trittsicherheit und Konzentration braucht es ganz sicher und darf nicht Unterschätzt werden.

 Den habe ich nun gut Überstanden. Ein wenig wacklige Knie hatte ich zeitweise jedoch schon.

Nun wird es schön. Es geht immer abwärts durch Fichetenwälder und an Almen vorbeit.

Eine wunderschöne Aussicht auf das Schanfiggertal erwartet mich ein wenig weiter unten. Die Zeit geht im nu vorbei, somit bleibt mir auch keine Zeit mich im Bergrestaurant "Alpenrose" einzukehren.

Am Stausee von Arosa angelangt, erwartet mich noch ein happiger Schlussanstieg nach Arosa.

 

Fazit der heutigen Wanderung:

Eine wunderschöne Wanderung mit ein wenig Nervenkitzel bei schönem Wetter. Kann die Wanderung allen nur Empfehlen.